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Mehr über die Kino-Film Magazine im 3. Reich ..... (1933-1945)

Es gab damals in den 1930er und 1940er Jahren neben den einzelnen Film-Heftchen, in denen je Heftchen ganz gezielt nur dieser eine beworbene Film beschrieben stand, auch noch die Film-Magazine.

Hier wurden Schauspieler und Regisseure und alle in Arbeit befindlichen Filme vorgestellt. Viele dieser Artikel muß man vielleicht zweimal lesen, wie geschickt zum Beispiel die Siegerlaune der Reichswehr oder eine Judenfeindlichkeit so richtig unterschwellig mit in die Texte "eingeflochten" wurde.
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Und es gab natürlich auch die Propaganda-Filme des Herrn Reichspropagandaministers Josef Göbbels, die diese Judenfeindlichkeit ganz offen zum Thema hatten. In unseren dicken Filmbüchern (von zwei fachlich herausragenden Autoren mit jüdischen Wurzeln) über die damaligen Regisseure und deren "Verbindungen" zum "PROMI" wird viel darüber erzählt.
Und auch das "Warum" wird erläutert, vor allem über die sogenannten (getürkten oder verlogenen) "Persilscheine", wenn solche strammen Nazis - auch wieder Regisseure und Schauspieler - als (nur) Mitläufer oder sogar Gegner des Nazi- Regimes nach dem April 1945 auf einmal "rein" gewaschen wurden.
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Das alles liest sich synchron zu dem 1936er Rückblick auf das Jahr 1935, in dem die Wahrheit und die Illusionen so geschickt gemixt worden waren, daß sogar ich als 18jähriger Heranwachsender ins Schleudern gekommen wäre, was denn nun wahr und was als Fiction absolut falsch war.
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Worauf wir unser Augenmerk gelegt haben .....

Wir haben nur leider viel zu wenige dieser 1935 bis 1945er Film-Magazine in der Redaktion verfügbar. Und für unsere Einblicke und unser Verständnis sind bislang 3 Jahrezahlen hervorstechend.
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Im Jahr 1940 war der deutsche Angriffs-Krieg in vollem Gange und die deutsche Wehrmacht war auf der Siegerstraße - bis der Verrückte auf die Idee kam, entgegen aller Ratschläge seiner Militärs den damals noch geschwächten "Partner" Rußland anzugreifen.

Im Jahr 1941 wendete sich das Blatt gewaltig, weil inzwischen auch Amerika in den 2.Weltkrieg eingetreten war. Der weltweite U-Boot Krieg der Kriegsmarine war mit inzwischen fast 50.000 ertrunkenen Seeleuten verloren und die Luft-Schlacht um England war mit großen Verlusten an deutschen Flugzeugen ebenfalls verloren. Und der Reichswehr ging der "Sprit" aus, sowohl für die Panzer als auch für die restlichen Flugzeuge.

Im Jahr 1943 zeichnete sich die reichsdeutsche Katastrophe ab. Die Winter-Schlacht um Stalingrad neigte sich im Februar 1943 dem desaströsen Ende zu. Zu viele Landser waren in diesem russischen Winter erfroren oder fast verhungert. Der Führer Adolf Hitler hatte in Stalingrad 320.000 Soldaten verheizt. Und an die Ölquellen von Baku kamen die deutschen Truppen auch nicht mehr ran.

Das alles spiegelte sich auch im Kernland Deutschland wieder, in dem inzwischen seit 1941 eine (später nach 1945 dann nochmal ostzonale) Mangelwirtschaft herrschte, außer den Repressalien von Göbbels und der Reichspropaganda und der GESTAPO.
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In den reichsdeutschen Filmstudios wurde die heile Welt der deutschen Frau wunderschön "unglaubwürdig" aufgehübscht.

In den Jahren ab 1940 wurde in den inzwischen nur noch Propaganda-Filmen eine irrealistische heile Welt gezeigt, die selbst bei überzeugten und notorisch verborten National- sozialisten ein leichtes aber unsichtbares Kopfschütteln hervorrief. Im Filmstudio gab es nämlich tolle Sachen zu essen, alles was das Land an Leckerlies irgendwie noch hergab. Für die prachtvollen Kostüme war auf einmal feinster Stoff aus Seide da (verfügbar), den die Bevölkerung schon lange nicht mehr kaufen konnte.
Und die jungen damals überwiegend schlanken Damen schauten verwundert auf die 1941er Werbung für feine Nylon- Damenstrümpfe, die es nach der Aussage unserer Mutter (geboren 1919) schon seit 1938 nicht mehr zu kaufen gab und unsere Mutter hatte sehr ansehnliche ganz schlanke lange Beine.
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Hinter jeder Überschrift zu der Coverseite finden Sie die Artikel

Die allermeisten Artikel enthalten den typischen und propagandistischen reichsdeutschen Sprachgebrauch und die Artikel sind mit jeder nur erdenklchen Menge an Schönfärberei gespickt. Ab 1941, als sich der Siegeswind in einen fürchterlichen Gegenwind gedreht hatte, spiegelten die Filmthemen nur noch hypothetische visionäre Themen wider. Und das Film-Team mit den Schauspielern und die Komparsen hatten im Filmstudo die letzte Chance, sich satt zu essen und nochmal zu lächeln. Als jedoch Zarah Leanders Berliner Villa von einer englischen Bombe getroffen und pulverisiert wurde, hörte auch die "deutsche" Vorzeigedame - die schwedische Nachtigall - auf zu lächeln und setzte sich ganz schnell nach Schweden ab.
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Filmwelt-Magazin-1941-Nr-16

Filmwelt-Magazin-1941-Nr-23/24

Filmwelt-Magazin-1941-Nr-25/26

Filmwelt-Magazin-1941-Nr-27/28

Filmwelt-Magazin-1941-Nr-45/46

Filmwelt-Magazin-1943-Nr-5-6

Filmwelt-Magazin-1943-Nr-7-8

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