DRM - das virtuelle deutsche Rundfunk Museum in Berlin . . .
wohnt jetzt seit fast 20 jahren im Keller des Rundfunkarchivs und in den Köpfen mancher weniger Fans und harrt der Dinge die da kommen sollen.
Das DRM war mal unter dem Funkturm angesiedelt und mußte so um 1996/97 den Expansionsplänen der Messegesellschaft Berlin weichen. Seit über 10 Jahren sind daher die Exponate weit verstreut in diversen Lägern und Kellern auch im DRA, dem Deutschen Rundfunk Archiv, ausgelagert.
Ein einziger verbliebener Kämpfer (Herr Exner) hütet(e) dort im DRA bis 2009 die Schätze der Vergangeheit, wartete aber seit vielen Jahren vergebens auf eine Wiedereröffnung "seines" Museums, für das er sich so sehr engagiert hatte.
(Okt. 2007) Die Stadt Berlin und auch die Bundes- länder drum herum sind nahezu pleite und haben zur Zeit ganz andere, nämlich größere Sorgen, als das DRM wieder zum Leben zu erwecken, auch wenn noch so viele wertvolle Exponate in den Kellern versauern.
Hier rechts ein Bild vom DRA, dem Deutschen Rundfunk Archiv, in dessen Kellern Teile der DRM Sammlung (zum Glück noch) aufgehoben werden.
Auch hier haben wir ganz viele seltene Bilder, die noch eingestellt werden.
aus der FUNK-TECHNIK Januar 1965 :
Deutsches Rundfunkmuseum in Berlin
Am 30. November 1964 wurde in der Akademie der Künste zu Berlin der Verein "Deutsches Rundfunkmuseum" gegründet. Er soll satzungsgemäß die Sammlung und Darstellung aller Tatbestände betreiben, die für die geschichtliche Entwicklung des Rundfunks in Deutschland wichtig waren. Dazu gehören sowohl technische Einrichtungen und Geräte auf der Sender- und Empfängerseite als auch Übersichten über die Programmarbeit des Rundfunks. Darüber hinaus sollen Kontakte mit ähnlichen Institutionen in anderen Ländern gepflegt werden. Als erster Vorsitzender wurde Senatsdirektor a. D. Dr. Hans Hirschfeld gewählt, als sein Vertreter Bruno Voigt. Direktor des Museums ist Oberregierungsrat Dr. Herbert Antoine (Senatsverwaltung Wissenschaft und Kunst).
Das Museum entsteht zu Füßen des Berliner Funkturms in dem ehemaligen Sendergebäude des SFB, der auch die notwendigen Umbaukosten übernimmt. Als erste Starthilfe stellt der Berliner Senat 150.000 DM aus dem Etat 1965 zur Verfügung. Die Fertigstellung soll möglichst bis zum Oktober 1965 erfolgen. Für die Führungen durch das Museum stehen dem Besucher dann kleine Tonbandgeräte mit Kopfhörer zur Verfügung, und die Datenverarbeitungsanlage im „Haus des Rundfunks" beantwortet nach Wahl einer entsprechenden Kennziffer schriftlich Fragen zur Geschichte des Rundfunks.
Auch Bastlergeräte, die geeignet sind, die technische Entwicklung des Rundfunks bis zum Jahre 1939 zu dokumentieren, sollen dort einen Platz finden. Die FUNK-TECHNIK ist gern bereit, entsprechende Geräteangebote ihrer Leser an die zuständigen Stellen weiterzuleiten.
1967
24. August: Am Fuße des Funkturms wird das Deutsche Rundfunkmuseum eröffnet.



