Das Fernsehmuseum in Wiesbaden (aus 2004)
geplant und vorbereitet durch den Förderverein „Museum für deutsche Fernsehgeschichte" Wiesbadener Landstraße 18 - skizziert von Günter bartosch im Jahr 2004
Der Förderverein „Museum für deutsche Fernsehgeschichte" e.V. ist seit vielen Jahren bemüht, ein Deutsches Fernsehmuseum zu realisieren.
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- Anmerkung : In 2006 waren es bereits 30 Jahre der "Bemühungen".
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Jenes Medium, das die Welt verändert hatte
Die merkwürdigsten Museen gibt es in Deutschland, nur keinen Hort für die Geschichte jenes Mediums, das die Welt verändert hat wie kein anderes seit der Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern durch Johannes Gutenberg.
Folgerichtig wählte der Verein die Gutenberg-Stadt Mainz als Ziel für sein Vorhaben. Nach vielen Versprechungen von Seiten der Stadtpolitiker versiegte aber der Beistand für das Projekt, und der Verein stand kurz vor seiner Auflösung. In dieser Situation ermöglichte die damalige Wiesbadener Kulturstadträtin Rita Thies mit Unterstützung der Stadtverordnetenversammlung die Übersiedlung der reichhaltigen Sammlung von Exponaten und Archivmaterial auf die andere, die hessische Rheinseite. Die Nachbarschaft zum Gutenberg-Museum ist nach wie vor gegeben, doch bietet sich nun in der hessischen Landeshauptstadt auch die Möglichkeit, im Rahmen der Museumsaktivitäten die Historie der Film- und Fernsehstadt Wiesbaden aufzuarbeiten und darzustellen.
Der Förderverein für ein Fernsehmuseum Wiesbaden hat derzeit seine Sammlung in einem Lagerhaus im Industriepark des Ortsteils Amöneburg. Leider gibt es - außer bei gelegentlichen Ausstellungen - noch keine Möglichkeit, die interessanten Exponate aus der Geschichte des Fernsehens der Öffentlichkeit zu zeigen und vorzuführen.
Das Archiv aber und die reichhaltige Fachbibliothek wird schon intensiv genutzt durch die Studenten der Fachhochschulen Wiesbaden und Mainz, die sich der Medienkunde zugewendet haben. Eine enge Zusammenarbeit der Fachhochschulen mit dem Museum für deutsche Fernsehgeschichte wurde von der Kulturstadträtin Rita Thies bereits initiiert.
Immer noch kein reales Museum in Sicht
Für ein öffentliches Fernsehmuseum Wiesbaden, das zugleich ein Deutsches Fernsehmuseum wäre, weil es nichts entsprechendes gibt in Deutschland, ist die Zeit noch nicht gekommen - wie überall fehlt es am Geld für die Realisierung. Der Förderverein aber betreibt die Sammlung und die Restaurierung der wertvollen Exponate weiter, und das ausschließlich in ehrenamtlicher Arbeit.
- Anmerkung : Als ich im Jahr 2006 auf diesen Verein aufmerksam geworden bin, konnte ich von Restaurierungen nichts mehr erkennen.
Die Mitglieder sind aktive Künstler und Ingenieure, die über Jahrzehnte hinweg für das Fernsehen gearbeitet haben und teilweise noch immer dabei sind, leitende Mitarbeiter und Techniker deutscher Gerätefirmen sowie der ehemaligen Reichs- bzw. Bundespost, sind Schauspieler, Moderatoren, Regisseure, Produktionsfachleute und interessierte Freunde des modernen Mediums Fernsehen.
- Anmerkung : Dieser Artkikel aus 2004 war schon nicht mehr aktuell, denn der überwiegende Teil der genannten honorigen Mitglieder ist inzwischen verstorben, die Namen wie Walter Bruch werden aber immer noch als Aushängeschild benutzt.
Die Sammlung, die zusammengetragen wurde, beweist, dass der Fortschritt auf dem Gebiet des Fernsehens schneller und eindrucksvoller vonstatten ging, als die Entwicklung von Eisenbahn und Automobil.
Zu den Geräten der Sammlung gehören unter anderem physikalische Apparate und Unterlagen aus den Versuchszeiten seit 1928 sowie Kameras der verschiedensten Generationen, Einrichtungen der Produktions-,
Sende- und Empfangstechnik, Geräte für Filmbearbeitung und magnetische Aufzeichnung sowie Fernsehempfänger von Schwarz-Weiß-Zeiten über die ersten Farbgeräte bis zu heutigen Flachbildschirmen.
Mit der damals funktionsfähigen „Olympia-Kanone" von 1936 - einem hölzernen Nachbau, den die Wiesbadener Jugend Werkstatt 1986 hergestellt hat - besitzt das Museum ein besonderes Ausstellungsstück. Es handelt sich dabei um die erste elektronische Kamera der Welt; sie kam 1936 bei den Olympischen Spielen in Berlin zum Einsatz.
Ein Erwerb aus neuerer Zeit ist der Filmtricktisch, an dem bis vor wenigen Jahren die Spots der Mainzelmännchen für das ZDF produziert wurden - in Wiesbaden !
Durch aktive freiwillige Aufbauarbeit der Mitglieder werden Museumsstücke wieder einsatzfähig gemacht, um auch optisch und in Funktion die Entwicklung vom ursprünglichen 30-Zeilen-Bild, das mit der von Paul Nipkow 1883 erfundenen Lochscheibe erzielt wurde, bis zur heutigen 625-Zeilen-Norm demonstrieren zu können.
Einen breiten Raum nimmt in der Informationstätigkeit des Vereins die moderne Umstellung der Sende- und Empfangstechnik auf Digitalisierung, die Einführung der Flachbildschirme mit Flüssigkeitskristallen sowie der Fernsehempfang auf Computern ein. So wird die Brücke geschlagen zwischen den historischen Grundlagen des Fernsehens, der medialen Gegenwart und dem Weg in die Zukunft.
Ein weiterer Artikel von Günter Bartosch
Film- und Fernsehstadt Wiesbaden (25.8.04)
Schon bald, nachdem der Film erfunden war und zu Beginn des 20. Jahrhunderts seinen Siegeszug um die Welt antrat, entstanden in Wiesbaden die ersten Filmproduktionen. Die kurzen Stummfilmstreifen fanden ein interessiertes Publikum, besonders unter den Kurgästen, die sich an „Blumenkorso in Wiesbaden" oder gar an „Kaiserfesttage in Wiesbaden" erfreuen konnten. Wie die damalige „Weltkurstadt" sich selber einschätzte, beweist ein Filmtitel: „Leben in Wien, Berlin, Wiesbaden und New York" (1905).
Als erste Filmfirma wird Ende 1918 die Axa-Film Company ins Wiesbadener Handelsregister eingetragen (falsch : Das Städtchen am Rhein hieß ganz einfach "Biebrich" (ohne Wiesbaden) und war noch nicht in Wiesbaden "zwangseingemeindet". Es war also kein Eintrag in das Wiesbadener Handelsregister sondern in das Biebricher Handelsregister. Darauf legten die Biebricher lokalpatriotischen "Ureinwohner" besonderen Wert, auch noch nach der Eingemeindung.
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Edwin Georg Dengel
Ihr Gründer ist Edwin Georg Dengel; der Biebricher ist gerade mal 18 Jahre alt. Er beginnt mit Dreharbeiten für einen Krimi- und Horrorfilm „Schloß des Schreckens" und ist dabei selbst Regisseur und Hauptdarsteller. Als Edy Dengel spielt er den „berühmten Detektiv Fred Repps".
Schauplatz des Geschehens ist New York. Gedreht aber wird in Wiesbaden: Das hiesige (Landes-) Museum ist das New Yorker Polizeipräsidium, die Bachgasse in Biebrich wird zur Bowery Street und der Rhein zum Hudson-River. Dengel mietet die Villa Germania in der Biebricher Weinbergstraße. Der Besitzer ist entsetzt, als er den fertigen Film sieht. Sein ehrenwertes Anwesen ist zum „Schloß des Schreckens" geworden.
Edy Dengels Film hat Erfolg, und so produziert er noch eine Reihe weiterer Stummfilm-Krimis mit sich selbst als „berühmten Detektiv".
Die „Filmstadt Wiesbaden" Historie
Den Begriff „Filmstadt Wiesbaden" begründet kein Geringerer als Heinz Rühmann. Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte er eine eigene Filmfirma „Comedia" gegründet und u.a. Wiesbaden als Produktionsstätte ausgewählt.
- Anmerkung : Kein Wort davon, daß der berühmte Heinz Rühmann mit beiden Wiesabdener Filmfirmen relativ bald in Konkurs ging.
Das war im Jahre 1949, noch zu Zeiten, als Westberlin unter der Blockade litt und sich in Wiesbaden das Hauptquartier der Luftbrücke befand.
Wiesbaden war zu einem Zentrum des amerikanischen Militärs geworden. Mit den Amerikanern kamen deutsche Filmschaffende zurück, die vor den Nazis emigriert waren. Einer von ihnen, der Filmoffizier Eric Pommer, sorgt dafür, dass ein Filmkontrollsystem entsteht ohne staatlichen Einfluß.
Organisiert wird diese Filmselbstkontrolle vom deutschen Kulturfilmer Curt Oertel, der weltweit einen guten Ruf genießt und in Wiesbaden ansässig ist. Oberbürgermeister Redlhammer überlässt der Initiative das Biebricher Schloß; die FSK beginnt im Juli 1949 dort ihre Arbeit.
„Mordprozeß Dr. Jordan"
Einer der ersten Filme, die zu prüfen sind, ist eine Wiesbadener Produktion: „Mordprozeß Dr. Jordan". Die Kurstadt, die im Bombenkrieg so erhebliche Schäden erlitten hatte, dass der Kurbetrieb kein Wirtschaftsfaktor mehr war, profitiert davon, dass die Alliierten die staatliche UFA liquidieren (wollen). Wiesbaden verpachtet das Gelände „Unter den Eichen", ein ehemaliges Freizeitgebiet am Waldrand im Norden, an die AFIFA (Aktiengesellschaft für Filmfabrikation), eine ehemalige Zweigfirma der UFA.
Gleichzeitig entsteht hier ein Ateliergebiet. Zunächst dient eine alte Reithalle als Studio. Bis Mitte Mai 1949 wird ein moderner Atelierkomplex erbaut. Beim Richtfest für die neuen Gebäude der AFIFA spricht Direktor Feldes davon, das Studiogelände werde eine Entwicklung nehmen, „die Wiesbaden als eine der bedeutenden Filmstädte des Westens sehen wird".
Diese Weissagung bewahrheitet sich zwar, doch nur für wenige Jahre. Die große Wiesbadener Filmzeit ist kurz - von 1950 bis 1958. In dieser Zeit allerdings wird Wiesbaden zum „Hollywood am Kochbrunnen" und beherbergt von Fall zu Fall berühmte Filmstars, so Johannes Heesters, Harry Piel, Hans Albers, Sonja Ziemann, Rudolf Prack, Zsa Zsa Gabor, Gustav Fröhlich, Curt Jürgens, Eva Bartok, Caterina Valente, Peter Alexander, Liselotte Pulver, Heinz Rühmann, Gert Fröbe - um nur einige zu nennen.
Berühmte Regisseure stehen hinter den Kameras (Unsinn - neben den Kameras müsste es heißen), u.a. Kurt Hoffmann, Anatole Litvak, Julien Duvivier, Helmut Käutner, Robert Siodmak, Alfred Hitchcock. Und eine junge Künstlerin beginnt in Wiesbaden ihren Weltruhm: Romy Schneider - 1953 im Film „Wenn der weiße Flieder wieder blüht".
Die Firma „Taunus-Film" in Unter den Eichen
Schon seit 1956 gibt es in Wiesbaden die „Taunus-Film". Ihr Gründer ist Kurt Schulz. Er erwirbt von der Stadt das Grundstück, auf dem sich die Atelierbauten befinden. In der Zeit einer großen Filmkrise gehen 1959 die AFIFA-Ateliers in den Besitz der Taunus-Film über. „Die neuen Herren stehen vor keiner leichten Aufgabe", schreibt das Fachblatt „Filmwoche".
Doch inzwischen hat der Hessische Rundfunk die Wiesbadener Ateliers für Fernsehproduktionen in Anspruch genommen. Wolf Schmidt produziert einige Folgen der Erfolgsserie „Die Familie Hesselbach"; Otto Höpfner, Heinz Schenk, Hans-Joachim Kulenkampff stehen hier vor den Kameras. Auch Fernsehfilme werden gedreht.
Endgültig zum Fernsehgebiet wird das Gelände der Taunus-Film, als das ZDF hier eine Produktionsstätte und seine Sendezentrale einrichtet. Es verlässt damit die 1960 errichtete Barackenstadt der Freies Fernsehen GmbH in Eschborn, die das ZDF übernommen und von der aus es zu senden begonnen hatte.
April 1964 - Start des ZDF von dort
Ab 1. April 1964 - ein Jahr nach Sendestart - fährt das ZDF sein Programm vom Filmgelände „Unter den Eichen". ZDF-Reporter verabschieden sich nun bei Liveschaltungen aus aller Welt regelmäßig mit dem Standardsatz: „Ich gebe zurück zur Sendezentrale nach Wiesbaden",
Im Haus parallel zum Sendebetriebsgebäude mit dem „heute"-Studio, den MAZ-Räumen (Magnetische Aufzeichnung) und der Eurovisions-Zentrale werden - verbunden durch einen Brückenflur - Schneideräume eingerichtet, bezieht die Sendeleitung ihr Quartier und nimmt die Dispositionsabteilung ihre Arbeit auf. Auch die ersten Büros der Chefredaktion befinden sich dort.
Die auf dem Nebengrundstück angesiedelte Filmbearbeitungs- und Produktionsfirma IFAG hat inzwischen umfirmiert, heißt jetzt IFAGE und erbaut ein neues Hochhaus, in das die sich ausweitende Chefredaktion des ZDF Einzug hält.
Im Atelier 1 herrscht reges Studioleben: Regelmäßig werden von hier die Live-Sendungen „Das aktuelle Sportstudio" und die „Drehscheibe" ausgestrahlt - Das Atelier 2 ist ideal für viele unterschiedliche Produktionen, große und kleine. Der Sendebetrieb funktioniert lebendig und ereignisreich.
20 Jahre war das ZDF in Wiesbaden
Dennoch: Wiesbaden bleibt nur ein Provisorium - immerhin für 20 Jahre bis 1984. Am 6. Dezember 1984 wird auf dem Lerchenberg in Mainz das neue Sendebetriebsgebäude des ZDF eingeweiht; der Umzug hat nach und nach stattgefunden. In einem stimmungsvollen Atelierfest verabschieden sich die ZDF-Mitarbeiter von Wiesbaden und besonders von dem Flair des Filmgeländes, dessen Atmosphäre dem Programm des ZDF gut getan hat.
Nach dem Auszug des ZDF - von dem heutige Stadtpolitiker immer noch irrtümlich in Wiesbaden meinen, dass man ihn hätte verhindern müssen - war es mit dem regen Leben auf dem Ateliergelände vorbei.
Der Hessische Rundfunk, dem das Areal zum überwiegenden Teil gehört, wusste mit den hervorragend gegebenen Produktionsmöglichkeiten und den erfahrenen Fachleuten der Taunus-Film nur wenig anzufangen, ja man schien sich ausschließlich auf Frankfurt konzentrieren zu wollen. Die Entwicklung der elektronischen Technik ließ die Aufträge für das einst florierende Kopierwerk schrumpfen.
Das ZDF findet in Wiesbaden auch in der Rhein-Main-Halle eine ideale Produktionsstätte für große öffentliche Veranstaltungen - und im Wiesbadener Publikum begeisterungsfähige Zuschauer. Mehrere Live-Sendungen der beliebten Spielshow „Der Goldene Schuß" werden von hier ausgestrahlt, auch bietet die Halle 1971 ein Forum für eine großangelegte Ziehung der „Glücksspirale" im ZDF unter dem Titel „Endspurt ins Glück" mit Joachim Fuchsberger und Roberto Blancof dessen Karriere in Wiesbaden begann.
Als echtes Filmatelier ist sie 1966 der Ort für eine attraktive
Unterhaltungsproduktion des ZDF um Walt Disneys „Mary Poppins" mit Gardy Granass in der Titelrolle. Dennoch: Für die Sendezentrale des ZDF bleibt Wiesbaden nur ein Provisorium ... (usw.)
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Trotz Niedergang geht es weiter
Mit der Zeit siedelten sich jedoch auf dem historischen Gelände private Filmproduktionsgesellschaften an. Auch die Taunus-Film stellte wieder Produktionen für das Fernsehen her, doch zeigt sich jetzt im Nachhinein, dass viele Projekte zwar geplant, aber nie realisiert wurden. Heute trägt die Firma Taunus-Film an einer Altlast nicht ganz geklärter Umstände.
Vorausschauend allerdings wurde unter der Leitung von Wolfgang Graß damit begonnen, das Gelände als Immobilie zu vermarkten. Das Jahr 1999 brachte für die ehemaligen ZDF-Studios und das Atelier 2 das Aus - die Gebäude wurden abgerissen, die Filmproduktionen eingestellt. Glücklicherweise etablierte sich Unter den Eichen die Fachhochschule Wiesbaden mit mehreren Studienzweigen.
Nun wird das historische Filmgelände von jungen Menschen belebt, die sich inzwischen auch auf die verflossenen großen Film- und Fernsehzeiten besinnen. Die dort jetzt ansässigen Firmen sind zudem bestrebt, mit einem aktiven Wirtschaftsforum neue Ziele anzusteuern. Dennoch hat das Filmgelände seinen besonderen Reiz verloren. Weder der Hessische Rundfunk noch die Stadt Wiesbaden können stolz darauf sein, dass die traditionsreiche Taunus-Film nur noch als Immobilienfirma existiert.
Was aus den großen Film- und Fernsehzeiten Wiesbadens geblieben ist, sind die Mainzelmännchen des ZDF, die in Wiesbaden entstanden und hier noch immer produziert werden, sind einige bewährte private Filmprodukfionsfirmen, ist die SPIO, die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft, und die Freiwillige Filmselbstkontrolle, ist die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung mit ihren Archivbeständen, ist eine Außenstelle des Frankfurter Filminstituts sowie die vom Kulturamt der Stadt betriebene Filmbühne Caligary mit einer exzellenten Filmauswahl und interessanten Festivals des internationalen Films.
Die Fachhochschule auf dem Gelände Unter den Eichen widmet sich erfreulicherweise dem Mediendesign, und in zunehmendem Maße interessieren sich die jungen Studentinnen und Studenten für die Geschichte des Fernsehens.
Die Tradition der Film- und Fernsehstadt Wiesbaden aber findet Dokumentierung und Fortsetzung dadurch, dass sich der Förderverein „Museum für deutsche Fernsehgeschichte" hier etabliert hat. Mit seiner großen Sammlung historischer Exponate, mit seinem Archiv und Programmvermögen steht er bereit, der Stadt und den Studenten der Fachhochschulen eine Attraktion zu verschaffen mit einem Deutschen Fernsehmuseum Wiesbaden.
