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Die Zeiss Ikon Zeitschrift "Bild und Ton" ab 1952

In den Anfängen nach 1945 galt es, den Vorführern und auch den Kinobesitzern möglichst viel Wissen zu vermitteln. Das reduzierte die Problemfälle und Serviece-Einsätze. Vor allem mußte es leicht verständlich sein, denn die allermeisten der angesprochenen Kunden waren keine oder nur angelernte Fachleute. Auch die Chefs hatten anfänglich wenig Ahnung. Wir haben diese Zeitschrift bis Ausgabe 65 vorliegen. Die dann folgenden Ausgaben (ab 1962 und folgende) suchen wir noch.

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IKOVOX A - Eine neue ZEISS IKON - Lautsprecherkombination

1952 - Die Fortschritte auf dem Gebiete der Lautsprechertechnik haben es ermöglicht, neben den bewährten Lautsprecherkombinationen IKOVOX D und IKOVOX WD eine weitere, besonders preiswerte Kombination IKOVOX A zu entwickeln, die in erster Linie für kleinere Filmtheater bestimmt ist.

Sie ist mit permanenterregten Konuslautsprechern auch für das Höhensystem ausgestattet. Damit sich die neue Kombination in die Typenreihe der IKOVOX-Lautsprecher einfügt, wurde sie ebenso wie diese für eine Nennleistung von 20 Watt ausgelegt. Das setzt voraus, daß bei dieser Belastung

  • 1. die mechanische Beanspruchung durch die Antriebskraft der Schwingspule keine bleibenden Veränderungen zur Folge hat und das schwingende System nirgends anstößt,
  • 2. die Schwingspule eine bestimmte Temperatur nicht überschreitet,
  • 3. keine hörbaren Verzerrungen auftreten, die die Qualität der Tonwiedergabe herabsetzen.

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Durch günstige Formgebung der Membranen und hohe Induktion im Luftspalt wurden beachtliche Wiedergabequalität und guter Wirkungsgrad erreicht.

Die Kombination IKOVOX A enthält je zwei Tiefton- und Hochtonsysteme, die paarweise in Reihe geschaltet sind. Die Abriegelung der tiefen Töne gegenüber dem Hochtonzweig erfolgt durch einen Kondensator.

Je ein Tief- und ein Hochtonsystem sind in eine Schallwand eingebaut. (Siehe Bild.) Die beiden Schallwände sind durch Scharniere miteinander verbunden. Durch diese Anordnung erreicht man folgende Vorteile:

  • 1. Der Winkel  zwischen den  Schallwänden  kann in bestimmten Grenzen eingestellt und damit der Streukegel für die bekanntlich stärker gerichteten hohen Töne den örtlichen Verhältnissen angepaßt werden.
  • 2. Die beiden Schallwände können nach vorn gegeneinander geklappt  werden,  wodurch  für  den  Versand  eine  Einheit  mit geringem Platzbedarf entsteht.


Die Verbindung der beiden Schallwände erfolgt oben durch eine mit Langlöchern versehene Schiene, die durch Flügelmuttern festgestellt werden kann. Zur Erhöhung der Standfestigkeit sind noch zwei Holzdreiecke vorgesehen, die hinten an die Schallwand angeschraubt und gegebenenfalls auch mit dem Boden verschraubt werden können.

Die Unterkante der Tieftonsysteme liegt 1m über dem Boden, so daß die Schallaustritts Öffnungen normalerweise über der Umrandung der Projektionswand liegen, wodurch sich ein Aufstellen auf einem Tisch oder einem Gestell erübrigt.

RIEDEL

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