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Der gesamte Jahrgang 1951
Ein Heft aus 1949
und noch eines aus 1949
Heft 3 aus 1961

Die Zeitschrift "Funk und Film" aus Wien

von Gert Redlich im Okt. 2026 - Die Wochenzeitschrift Film und Funk erschien in Wien ab dem Dezember 1945 - von der britischen Besatzungsmacht initiiert. Zu den Inhalten und der Art der Publikation sollte man die österreichische Vorgeschichte nicht vergessen.
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Einführung in die damalige Zeit in Europa

Nachdem der ehemalige Österreicher Adolf Hitler im März 1933 die Macht in Deutschland übernomen (ergriffen) hatte, ging es im 3.Reich ab Sommer 1933 wirtschaftlich merklich aufwärts. Über die brutalen und teils illegalen Methoden der NS-Regierung wollen wir hier nicht referieren. Da lesen Sie mehr in der Historie.

In Österreich, dem Land, dessen Ermodung der Königsfamilie ja der Auslöser des 1. Weltkrieges war, verblieb die normale 6 Millionen-Bevölkerung 1918 nach dem Kriegsende auf ziemlich armseligen Niveau. Und so schauten fast alle Österreicher, auch die Adligen und vor allem die Kirche und die Gewerkschaften ziemlich neidisch auf das ebenfalls (deutsche) Nachbarland und dessen gigantischen Aufschwung.

In 1938 holte dann der ex-Österreicher Hitler sein Heimatland endlich heim ins "Deutsche Reich". Die Pressefotos und FIlme, nach denen die deutschen Soldaten den österreichischen Schlagbaum an der Grenze lachend umgebogen und zerstört hatten, waren für die deutsche Wochenschau nachgestellt worden. Damit wollte man der deutschen Bevölkerung suggerieren, daß wir Deutschen die damals "blutarmen Landsleute" aus der Ostmark zur Genesung ins "Großdeutsche Reich" heimholen.

40 Jahre nach Kriegsende (des. 2. Weltkriegs) kam aus den Archiven der Engländer (der Nachkriegsbesatzung in Wien) und der Russen (unter Grobatschow) heraus, daß die überwiegende Mehrheit der Österreicher von Hitler und seiner NS-Regierung und seinen Erfolgen (die Österreicher waren immer noch kaiserhörig) sehr angetan waren und sich gerne und zu zigtausenden jubelnd ins Reich heim holen ließen.

Umso enttäuschter waren die Ostmakt Einwohner, daß dieser 2. Weltkrieg nach 5 Jahren auch wieder verloren ging und sie auch wieder mit im gesunkenen Boot saßen. Unter Aufbietung aller medialen Kräfte gelang es der Interims-Regierung, den Alliierten Besatzern klar zu machen, daß Österreich zu den Opfern der NS-Diktatur gehörte und das glaubten dann sogar die Österreicher selbst - über 40 lange Jahre lang.
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Aus dem Internet herübergeholt :
Die heutige "Film und Funk" Historie

Die erste Ausgabe von "Film und Funk" (Fernsehen gab es damals noch nicht.) erschien am 14. Dezember 1945 unter der Ägide der britischen Besatzungsmacht in Wien.

Das Wochen-Blatt wurde von der Bilder-Zeitungs-Gesellschaft m. b. H. herausgegeben. Ab 1960 hieß es kurzzeitig "Funk, Film und Fernsehen", bevor es 1961 in der Nachfolgezeitschrift Blick und später in der österreichischen Ausgabe von "Hörzu" aufging.

Die Zeitschrift gilt heute als ein wichtiges historisches Dokument für die Rundfunk-, Film- und Fernsehgeschichte Österreichs.
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Wir blicken 75 Jahre zurück - nach Österreich

Wir schreiben den Okt. 2026. - Mit viel Zufall und viel Glück haben wir den fast kompletten Jahrgang 1951 bekommen, das 7. Jahr des Bestehens dieser Wochenzeitschrift. Auf den Frontseiten (Cover-Seiten) sind "die üblichen hübschen Gesichter" junger strahlender Frauen drauf, wie es in den westdeutschen (und auch ostdeutschen) Blättern auch so war. Von den Namen und auch von den Filmen werden die allermeisten Leser niemanden mehr kennen. Selbstverständlich strahlen alle diese jungen Gesichter und im Inhalt wird auch nur "Süssholz" geraspelt. Jedoch in den beiden Biografien von Artur Brauner und Will Tremper wird die Realität hinter den Kulissen beschrieben. Viele dieser jungen Schauspielerinnen hatten nur wenig Grund zum Lächeln und zur Freude. Das "Geschäft" war auch die ganzen 10 Jahre nach dem Kriegsende 1945 gnadenlos.
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