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Und jetzt geht es an's Eingemachte - an das Seitenlayout.

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Warum haben wir hier so schmale Seiten ?

Vergleichen Sie mit wachem Blick die Seiten der weltweiten Wikipedia (oder der privaten Wikis) und unsere Museen-Seiten. Hier zwei unterschiedliche Beispiele:

http://www.fernsehmuseum.info/technik-wissen-grundlagen.html  - und

http://de.wikipedia.org/wiki/Fernsehen

Die (seitenbreiten) langen Zeilen der Wikipedia und die vieler anderer ähnlicher Seiten
sind recht schwer zu lesen. Die Zeilen sind für unsere Augen und unser Blickfeld einfach nur zu lang. Sie merken das bereits nach weniger als 20% des obigen Wikipedia Textes, es wird einfach nur mühsam und Ihnen schlafen die Augen ein - selbst wenn Sie lesen wollen oder müssen.
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Ein 6-Spalten-Aritkel in der FAZ

Bereits vor weit über 40 Jahren wurde von mehreren Zeitungs- redaktionen (meines Wissens nach unter der Leitung der Frankfurter Allgmeinen - der FAZ) eine Studie durchgeführt, wie viele Buchstaben der Mensch (bzw. das Gehirn) mit beiden Augen (in einer Zeile) mit einem Blick erfassen kann.

Damals kam dabei heraus, daß das Gehirn eine bestimmte Zeilenbreite mit einer bestimmten Buchstabenzahl in einer bestimmten Schriftgröße "am Stück" optimal abscannt und daß im Gehirn diese ganze Zeile in die einzelnen Worte zerlegt wird und mit den im Kopf gespeicherten Begriffen verglichen wird und so Zeile für Zeile "erkannt" wird. Rechts sehen Sie einen Ausschnitt aus de FAZ, wie er heute noch !!!! nach über 50 Jahren gesetzt und gedruckt wird.
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Das Gehirn spielt ein große Rolle

So groß ist unser Gehirn auch wieder nicht.
Tom Marjanovic hat viel über das Gehirn geschrieben

Unser Gehirn ist in der Lage, massenweise fehlerhafte Wörter selbständig aus seinem Wortschatz zu korrigieren und uns den ganzen Satz bereits überarbeitet zur Sinnerkennung zu übergeben. Das ist eigentlich eine überaus vernünftige Lösung. Wir überlesen nämlich fehlerhafte Wörter fast immer unerkannt, insbesondere Derjenige, der den Text geschrieben hatte.

Hier ein Beispiel von Dozent Peter Müller aus Groningen:

"Gmäeß eneir Sutide eneir elgnihcesn Uvinisterät, ist es nchit witihcg, in wlecehr Rneflogheie die Bstachuebn in eneim Wrot snid. Wcthiig ist nur, dass der estre und der leztte Bstabchue an der ritihcegn Pstoiion snid. Der rset knan ein ttoaelr Bsinöldn sien, tedztorm knan man ihn onhe Pemoblre lseen. Das ist so, wiel wir nciht jeedn Bstachuebn enzelin leesn, snderon das Wrot als Gseatems fnukitoneirt."

Und ?? Haben sie es lesen und verstehen können ?

Die eigentliche (schmale) Spaltenbreite hat also einen Sinn.

Die ihnen sicher bekannte normal schmale Spaltenbreite der großen Nachrichten- zeitungen aus aller Welt (siehe Muster- Foto weiter oben) ist immer noch deutlich schmaler als unsere Textbreite hier im Web. Wir jedenfalls wollen von den langen Erfahrungen der professionellen Zeitungsmacher lernen und Ihnen und unseren anderen Gästen diese Mengen an historischen Informationen so leicht lesbar wie irgend möglich präsentieren.

Deshalb finden Sie bei uns die Bilder fast immer auf der rechten Hälfte der Seite und darum sind unsere Seiten so schmal.

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