In einem der Film-Magazine von 1938 gefunden - Greta Garbo
Im Oktober 2026 erhielten wir ein Paket mit Film-Magazinen aus den Jahren um 1938 bis vermutlich 1940. Viele der Coverseiten der Wochenmagazine enthielten nicht mal ein Datum oder eine fortlaufende Nummer, auch nicht auf der Rückseite oder im Inneren. Weiterhin waren ganz ganz viele Einzelartikel bereits auf einen separaten gemeinsamen Stapel aussortiert und nicht mehr oder mit enem ganz erheblichen Zeitaufwand zuzuordnen, weder einem Jahr noch einem der Titel.
Und in diesem Stoß lagen sie wild durcheinander, die 8 Artikel einer Aufsatzreihe „Greta Garbo". Alleine durch die Recherche der dort in der 8. Ausgabe aufgeführten Filmtitel und dem dortigen letzten Film wurde das Erscheinungsdatum vom Frühjahr 1938 bis Sommer 1938 "ermittelt".
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Es sind Publikationen aus den 12 Jahren Hitlerdeutschland
Im Gegensatz zu vielen Nachkriegs- Kommentatoren dieser 12 Jahre erachte ich den Propagandaminster Josef Göbbels als einen durchaus intelligenten Menschen. Er erdachte einen Trick, sich das für das NS-Regime äußerst wichtige Medium Film Untertan zu machen. Er gründete die Reichsfilmkammer, deren Mitglieder alleine in dem Bereich der visuellen Medien arbeiten "durften".
Und jeder, der beim Film mitmachen wollte, mußte dort um eine Aufnahme als Mitglied "nachsuchen". Und wer sich nicht als systemkonform anbot oder wer gar jüdische Wurzeln hatte, wurde eben kein Mitglied und war damit komplett draußen vor. Das war indirekt ein komplettes Arbeitsverbot. Gleiches galt auch für alle Schauspieler und Statisten.
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Somit waren alle Filmheftchen auch dieser Kontrolle unterstellt
In vielen dieser Publikationen über den Film als solchen und um alles drum herum finden sie die typischen Sprüche und Auffassungen der NSDAP. In einigen wenigen Publikationen wurde der von Göbbels vorgeschriebene reichsdeutsche Umgangston - soweit wie es nur möglich war -, in Richtung des normalen nicht so aufhetzenden Sprachgebrauchs abgemildert.
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Der Ton in diesen Magazinen änderte sich nach 1940 deutlich
Nachdem es zum Ende 1940 bereits die ersten Scharmützel der deutschen U-Boote mit den Amerikanenr gab, wurden keine Schauspieler aus Hollywood mehr so gelobt wie diese Schwedin Greta Garbo. Denn die UFA hatte die Schwedin Zarah Leander unter Vertrag und konnte auf Greta Garbo und Marlene Dientrich als Zugnummern verzichten.
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Eine Geschichte in 8 Teilen - wie sie zum Weltstar wurde
Im Internet gibt es viele Geschichten und Biografien von Greta Garbo, fast alle sind aber deutlich nach 1945 verfaßt worden. Diese hier ist von einem Redakteur einer reichsdeutschen der Reichsfilmkammer des Josef Göbbels unterstellten "Zeischrift" geschrieben. Greta Garbo war auch mal in Berlin, konnte aber dort bei der UFA nicht Fuss fassen und wurde trotzdem noch eine Zeit lang von Göbbels beworben, heim ins Reich zu übersiedeln.
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