Zum Auffrischen und Erinnern . . . .

. . . sind diese Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit dem Fernsehen, den Kameras, den Videorecordern, den Tonband- und den Magnetband- geräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern. | |
Die Fese KOF hatte jetzt Germanium Transistoren

Hier rechts ein wirklich gut erhaltenes Exemplar aus dem Film- und Foto Museum in Deidesheim. Ein Dank geht an Herrn Pomberg für die super Fotos.
Rechtes Bild:
Unsere Fese Orthikon schwarz weiß Kamera KOF (K=Kamera, O=Orthikon, Type F) mit der Seriennummer 158 war ihr Leben lang immer nur die "Nummer 2". Den diversen Aufklebern nach zu urteilen arbeitete sie erst beim Hessischen Rundfunk, dann beim Rennbahnfernsehen und dann stand sie "im Keller".
Die Kamera ist im Jahr 1965 gebaut/produziert worden oder ganz kurz danach. Zu dieser Zeit (also ab 1964) arbeiteten die Fese Ingenieure bereits an einer Farbversion mit 3 Orthikon Röhren für den Farbfernseh Auftakt 1967.
Viele Bauteile dieser KOF haben einen Datumscode von KW10/1965. | |
Der Zahn der Zeit nagt unaufhaltsam an dem immer noch stabilen Alu- Gerippe. Doch der hier zu sehende ALU "Fraß" ist dem Autor eigentlich mehr von den unlackierten Drehtellern der Grundig Bandgeräte bekannt.
Der Fachmann spricht auch vom "Ausgasen" oder "Ausblühen". So etwas kommt vor allem bei Zink- und Zink/Alu Spritzgußteilen vor. Bei Strangprofilen tritt es nicht auf, weil die Oberfläche beim Strangziehen verdichtet wurde.
So platzt der Lack ab und das ALU korrodiert. Die Taylor Hobson Varotal Objektive haben die gleichen "Blumen" oder den "Schnee" vorne drauf.
Ob der Bajonettverschluß für das riesige Kamerakabel aus V2a Stahl oder nur verchromtes Eisen war, es rostet an allen Ecken und Enden. | |