Sie sind hier : Homepage →  Neuigkeiten
Neues aus Fernsehmuseum.info

Hier schreiben wir in unregelmäßiger Reihenfolge Neues und Altes, Wichtiges und weniger Wichtiges, das uns so vor die Füße gefallen ist.

Die letzten 20 Änderungen sind immer hier zu sehen.

Jan. 2009 - Ein Blick über den Zaun nach USA

Wie die Amerikaner die Geschichte des Fernsehens bis 1939 sehen.
Amerika war damals (und ist es heute noch) sehr weit weg von Europa. Eine Reise dauerte (damals mit dem Dampfer) immer 5 Tage hin und 5 Tage zurück, wenn das Wetter mitspielte. So war der Austausch der Informationen vor 1939, wenn überhaupt gewünscht, noch recht mühselig. Und heute noch sehen die Amerikaner so manches ganz anders.
Diese 10 Artikel sind zur Zeit noch in englisch, amerikanischem Englisch. Versuchen Sie es.

Jan. 2009 - Der Förderverein RFM e.V. hat einen Paul Nipkow Jubiläumskalender.

Pünktlich zum Jubiläum des 125 jährigen Nipkow Patentes hat der Wiesbadener Förderverein im 31. Jahr seines Bestehens einen Kalender herausgebracht. Diesen Kalender können Sie per e-mail bestellen (fernsehmuseum@t-online.de), wobei auch mit dieser e-mail Adresse suggeriert wird, es gäbe hier schon ein Fernsehmuseum. Fragen Sie ruhig mal an, die Herren freuen sich bestimmt, wenn wieder mal etwas Leben in die Januartage kommt.

Jan. 2009 - Das so oft zitierte Nipkow Patent wird 125 Jahre alt.

Theorie der Nipkow Scheibe

Und so ist es an der Zeit, mal gründlich zu recherchieren, wie lange schon die verklärte Wahrheit um so manchen Erfinder herum säuselt. Wie aus der Historie zu entnehmen ist, hatte Paul Nipkow in jungen Jahren die Idee der punkt- und zeilenweisen Auflösung eines realen Bildes mit einer mechanischen Maschine (der kreisenden Lochscheibe) theoretisch verknüpft und detailliert patentfähig beschrieben, die dann aber über Jahre nicht gebaut wurde.

Diese Idee hatte aber schon 1855 ein anderer auch gehabt (Caselli), also so neu war das gar nicht. Und erst, als die NS-Propaganda 1936 das inzwischen leidlich funktionierende Fernsehen (inzwischen elektronisch!) für ihre Zwecke entdeckt hatte, wurden die Mythen "gewoben", die auch heute noch immer und immer wieder (hier in Deutschland) verbreitet werden.

Gleiches gilt auch für den sogenannten Erfinder des PAL Farbfern- sehens, dessen Ruhm vom Telefunken Marketing ab 1962 so richtg aufgebaut wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Name Walter Bruch bis etwa 1960 nirgendwo aufgetaucht. Auch die Glorie um Manfred von Ardenne bekommt so manchen Schatten, wenn man die DDR Literatur mal etwas genauer unter die "kapitalistische" Lupe nimmt. Seit einiger Zeit, da hier auch mal kritische Stimmen zu Wort kommen, bekommen wir Material aus allen Ecken der Welt und stellen diese hier zur Diskussion.

Jan. 2009 - ein neues Jahr bricht an.

Wir vom virtuellen Fernsehmuseum Wiesbaden wünschen allen Freunden Glück und Gesundheit im neuen Jahr und allen unseren Bankern ein glücklicheres Händchen beim Umschichten von Aktiendepots.
Dann bleibt vielleicht doch mal etwas übrig und es wird doch ein reales Fernsehmuseum geben, irgendwann einmal.

Dez. 2008 - die Seite "AEG Tondokumente" ist fast fertig

ein AEG Magnetophon K2

Inzwischen haben wir alle wesentlichen Tondokumente aus der Entwicklungs- Story des AEG Magnetophons verfügbar. Nach allen bisherigen Urteilen und Rechtsgrundlagen ist die Verbreitung dieser historischen Aufnahmen inzwischen legal.

Das muß aber nicht bedeuten, daß nicht doch irgendwann ein "Klagewütiger", also ein Mitbürger, auf der Matte steht und irgendwie noch Geld raus quälen will. Sie benötigen also noch ein Kennwort für unseren FTP Server.
Wenn Sie Interesse an diesen "Tönen" haben, gehen Sie bitte im Magnetbandmuseum auf die "AEG Tondokumente" Seiten.

Dez 2008 - ein FKTG Rhein Main Nachmittag auf sehr hohem Niveau - erstmalig 4 themenbezogene Vorträge

wie imer zu Gast beim ZDF
Professor Sauter
Herr Schwärzel Firma Kodak
ARRI D21 zeigt HDTV Realität

Die Regionalveranstaltung Rhein-Main der FKTG am 9.12. war wieder mal aussergewöhnlich.
Professor Sauter hielt den ersten Vortrag über den aktuellen Stand bei HDTV Kameras und verglich deren reale technische Daten. Schonungslos wurden "geschönte" Marketingdaten der Realität gegenübergestellt. Herr Schwärzel von der Firma Kodak gab einen umfassenden Überblick über den phantastischen aktuellen Stand der Film-(material-) technik, sprich Qualität der neuen Film-Emulsionen bezüglich Empfindlichkeit, Körnung und Farben usw.. Die vorgeführten Beispiele waren sehr beeindruckend.

Dr. Kiening von ARRI stellte durch seine Forschungsergebnisse die seit ca. 60 Jahren gängige Dynamikmessung an Film- und Fernsehkameras aller Art völlig in Frage und erläuterte (s)eine moderne wissenschaftliche Methode einer fundierten glaubwürdigen Dynamikermittlung (sprich Blendenbereich).

Ebenso beeindruckend: Der von der Firma Christie aufgebaute professionelle HDTV Beamer lieferte über vermutlich 20m Abstand ein so noch nie gesehenes digitales Kinoerlebnis. Darauf aufbauend erläuterte Herr Rädlein ebenfalls von ARRI eine neue elektronische Art der digitalen Entrauschung von 16mm und 35mm Bildern aller Art. Die vorgeführten Demo-Szenen haben zwar gezeigt, daß das heutige Qualitätsniveau der aktuellen Kodak Filmtechnik sowieso nicht mehr mit "Früher" verglichen werden kann, doch auch das ließ sich absolut begeisterungsfähig noch weiter verbessern. Auch wenn es "nur" Demofilmausschnitte waren, das große HDTV Kinoerlebnis wurde nicht nur perfekt kommentiert, es war nahzu perfekt.

Über die letzten drei Vortäge werden wir (teilweise im Bereich Film) noch ausführlich berichten. Für uns Museumsleute waren diese Vorführungen deshalb so beeindruckend, weil es so etwas natürlich bereits vor 60, 50, 40, 30 (usw.) Jahren auch schon mal gab und damals auch jeder Film- oder Kinoexperte meinte, also besser geht's jetzt wirklich nicht mehr.
Dem war damals nicht so und ist auch immer noch nicht so, wie heute beweisen wurde.

Dez. 2008 - Unsere kleine Kamera-Ausstellung im RheinMain TV Studio Wiesbaden ist leider zuende.

Sehr zu unserem Bedauern wird das gläserne Fernseh-Studio im Lilien Carre am Wiesbadener Hauptbahnhof nach 10 Monaten zum Jahresende wieder geschlossen. Unsere 3 großen repräsentativen Fese Boliden haben wir bereits wieder in unser Lager geholt.
Das ist natürlich schade, denn es kamen dadurch einige Anfragen zu weiteren Ausstellungsbeteiligungen wie dem "Ball des Weines" 2008. Wir werden dennoch jede Gelegenheit wahrnehmen, mit unseren Exponaten für unser Anliegen, ein reales Fernsehmuseum, zu werben.

Nov. 2008 - Ein Einblick in eine Firmenstrategie am Beispiel einer Studio-Kamera von 1981 - Vergangen ?? Vergessen ??

Natürlich wundern sich unbedarfte jüngere Leser dieser Seiten, warum es in Europa fast keinen nenneswerten der alten Hersteller von Fernseh-Hightech mehr gibt. Hier schauen Sie ein wenig hinter die Kulissen. Die Bosch Fernseh KCI ist ein Musterbeispiel, wie man sich selbst auf die Füsse tritt.

Nov. 2008 - Und noch eine (die vor-) letzte deutsche Plumbikon Studio Kamera, ... wir bekommen sie vielleicht wieder zum Laufen, die BTS KCM 125.

Um die (vor-) letzte in Darmstadt gebaute Profi Kamera wieder zum Laufen zu bekommen, haben wir von den Fese/BTS Mannen aus Weiterstadt eine weitere KCM 125 (samt Objektiv und einer Pumpe) geliehen bekommen.

Auch von den CCUs, den Versorgungsteilen (Camera Control Units) dieser Kameras, haben wir 2 Stück und wir haben motivierte (ex Fese) Spezialisten, die uns helfen werden. Mal sehen, ob der Winter 2008 ausreicht, diesem Teil neues Leben einzuhauchen.

Nov. 2008 - einer der ersten Festplatten Recorder in Broadcast- Qualität ist hier eingelandet (der BTS Media Pool aus 1994).

Der BTS Media Pool aus 1995, einer der ersten Festplatten-Videoserver
eine alte 9 Giga Platte (unten) im Vergleich zu einer 40 Giga Platte

Ein ganzer 19" Schrank voller Einschübe und voller 9 Giga Platten, das war 1994 Stand der Technik. Wir haben solch einen "media pool" von Thomson (ex BTS) bekommen und erst mal durchleuchtet. Dort sind massenweise Seagate 9Giga SCSI Platten mit vielen Lüftern verbaut worden. Um mal die preislichen Dimensionen in Erinnerung zu rufen, hier ein Ausschnitt aus einer Pressemitteilung:

"The Seagate ST410800 Elite 9 is a 9.1Gb 5.25" full-height drive spinning at 5,400rpm with average seek time of 11mS and max. transfer rate of 7M-bytes per second. It supports external data rate of up to 20M-bytes per second. Evaluation units cost $3,450 - that's 38 $Cents a Megabyte, samples first quarter 1994."

Und so kamen bei 4 x 19" Einschüben je 12 Platten doch ganz enorme Summen von weit über 100.000$ alleine nur für die damals edlen Festplatten zusammen, über die wir heute nur noch lächeln können. 1 (ein) professionelles Terabyte kostet nämlich zur Zeit so um die 110 Euro, ein "Consumer" Terabyte bereits 72 Euro und ist um Diemensionen schneller als damals.

Nov. 2008 Zwei Profi Kameras der BTS/Fese bei der Show
"DAS JAMIE OLIVER DINNER" in Frankfurt.

es sieht richtig echt aus und wenn noch die rote Lampe leuchten würde .....

Die abendfüllende Show "DAS JAMIE OLIVER DINNER" in Frankfurt parodiert die unzähligen abgedroschenen Koch- Sendungen (also nicht die über unseren derzeitigen hessischen Ministerpräsidenten) im Fernsehen mit Hilfe von zwei unserer (immer noch beeindruckenden) großen Studiokameras der Darmstädter BTS/Fese. Mit Hilfe einer KCM-125 sowie der legendären nahezu baugleichen HDTV Kamera KCH-1000 wird echtes nostalgisches Fernseh- Studioambiente gezaubert.
Die DJOD Show samt kulinarischem Edelmenü gastiert vom 20.11.2008 bis Ende April 2009 in zwei sehenswerten Kuppel- Zelten direkt vor der Frankfurter Festhalle und ist ganz sicher einen Besuch wert.

Unsere News werden immer jahrgansweise archiviert. Die aktuellen Änderungen auf den Webseiten stehen hier. Werfen Sie einen Blick in diese Historie der letzten Web-Änderungen.

 

Zur Homepage CSS - © 2009 - Deutsches Fernsehmuseum Wiesbaden - weitere Museen : das Magnetbandmuseum, das Tonbandmuseum und das Hifi-Museum.