Neuigkeiten
Der Eingang
Zum Rundgang
Das Museum
Die Historie
Zeitzeugen
Technik Wissen
Die Herausforderung 2
Fernseh-Literatur
Vorlesungen TH
Literatur Quellen
Literatur ungeprüft
Fernsehnormen
Die Qualität
Herstellung
Kontrolle
Video Recorder
Video Formate
Video Röhren
Video CCD Technik
Video DLP Technik
Studio Technik
Ü-Wagen Technik
Kamera Technik
Linsen Technik
Farb Technik
Monitor Technik
Beamer Technik
Lichttechnik
Tontechnik
Magnetbandtechn.
Der Film
Fernseh Jobs
Verbände
Technik Links
Detail Übersicht
Die Sender
Industriefernsehen
Die Hersteller
Fernseh Links
Kommentar
Wir suchen
Die Sponsoren
über diese Seiten
Ausstellungen
Andere Museen
Förder-Kreis
Requisiten Beratung
Kontakt
Impressum
Empfehlungen
Inhaltsverzeichnis
Suchen
International


Suchfunktion in Vorbereitung
 Homepage   /  Technik Wissen  /  Die Qualität  /  Herstellung
Wie "macht " man die Qualität beim Fernsehen ?


Ein Beispiel soll den Grundgedanken erläutern. Wenn Sie mit einer mittelmäßigen Kamera, ob Film oder Bild oder Video z.B. ein grobes Fliegengitter aufnehmen, dann müssen die senkrechten und waagrechten Linien (die Fäden) wirklich von ganz links bis ganz rechts sowie von oben bis unten absolut gleichmäßig "dünn" und rechtwinklig sein.

 

Dazu müssen die Fäden bis in die äußersten Ecken absolut scharf sein. Da gibt es keine Ausnahmen. Und das war nur der schwarz/weiße Teil der Technik.

 

Bei der Farbe muß das gesamte Farbspektrum verfärbungsfrei dargestellt werden. Wenn Sie die einschlägigen Fachzeitschriften mit den Vergleichstests bei alten analogen (Consumer-) Digitalkameras genauer durchlesen, dann kommen Ihnen schon bei dieser recht einfachen Technik Zweifel, warum die Bilder verwaschen und flau und unscharf im PC ankommen.

 

Das ist (oder war) dann eben keine Profi Studio Technik, das ist Home- oder Consumer- Technik. Und die Profi-Technik hat eben ihren Preis.

 

Bei der neuen Digitaltechnik hat man zumindest einen Teil der Qualitätsanforderungen gelöst. Die physikalische Grundauflösung stimmt mit 720x576 Pixel (bei PAL SD-TV) und man kann die Bilder (des Films) verlustfrei duplizieren. Wie scharf und wie farbecht das Original dann wirklich in den MPEG2 Stream rein komt, liegt dann noch an anderen Komponenten. Und wie gut die Optiken das Original-Bild überhaupt auf den Chip bringen, das ist auch wieder eine andere Frage.


Die Experten wissen seit langem, worauf sie achten müssen

Kameraleute beim Film und Fernsehen wissen die (ach so tollen) Consumer Camcorder genau einzuschätzen. Die (extrem hohen) Pixel-Zahlen täuschen viel zu oft darüber hinweg, daß das Objektiv zum Beispiel qualitativer Müll sein kann oder ist, welches die vom Chip her mögliche Qualität gar nicht abbilden kann und z.B. das eingebaute Bandlaufwerk (oder die Festplatte) ebenfalls per Kompression nur auf lange Aufnahmezeit aber kurze Lebensdauer getrimmt ist.

 

Bei den Profi Kameras ist das Objektiv sehr oft größer und schwerer als die gesamte Kamera (und manches Mal sogar teurer) und dennoch muß solch eine Kamera auch vom Gewicht her ausgewogen sein, damit der Kameramann sie überhaupt über längere Zeit tragen kann.


Hier einige Beispiele




für ganz moderne (mobile) professionelle HD-TV Kameras, die repräsentativ für die vielen anderen ähnlichen Produkte sind.

 

Ganz Oben im Bild eine 4:3 und 16:9 Kamera mit 1/3" 3CCD Technik, Leica Zoom Optik und integriertem 60 Minuten Mini DV Recorder mit insgesamt 2 Kilo Gewicht. Irgendwo im Prospekt eines ähnlichen Produktes stand dann, daß zwar der Kamerateil 720 Zeilen auflöse, der eingebaute Mini DV Recorder aber nur 520 Zeilen speichert. Andere Hersteller verschweigen diese Eigenschaft.

 

Das Zweite Bild zeigt einen Panasonic DVCPRO HD Camcorder mit einem 2/3" CCD Chip, Fuji Zoom Optik und (nur) 33 Minuten DVCPRO HD EX Recorder. Dieser Camcorder kann (laut Prospekt) das aufgenommnene 1080/25p 16:9 Format auch durchgängig bis aufs Band speichern, dafür wiegt das Teil aber über 4,4 Kilo und kostet richtiges Geld.

Das Dritte Bild zeigt ein "normales" Canon EB Zoomobjektiv für eine mobile Kamera in "erschwinglichen" Größenordnungen.

 

Das Vierte Bild zeigt ein ganz modernes "alleredelstes" HD-TV Canon Studio Autofocus Zoomobjektiv in (für uns) unerschwinglichen Größenordnungen von 240.000.- Euro !!! - nur das Objektiv, kein Kamerakopf und noch kein Zubehör (und natürlich + Mehrwertsteuer).

 

Die Studio Kameras (ohne Recorder) haben dann 3 große 1" Chips und können deutlich mehr als die geforderten 1080 x 720 Bildpunkte darstellen.

 


zum Seitenanfang

Homepage - © 2008 - Deutsches Fernsehmuseum Wiesbaden - weitere Museen : das Magnetbandmuseum, das Tonbandmuseum und das Hifi-Museum.