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typische historische Kamera

Zum Auffrischen und Erinnern . . . .

. . . sind diese Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit dem Fernsehen, den Kameras, den Videorecordern, den Tonband- und den Magnetband- geräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern.

Eigentlich ist ein Stativ ein Teil, das man einfach hat. Und so konnte fast keine Kamera bei Film und Fernsehen ohne ein Stativ auskommen.

Dem Normalbürger fällt es fast gar nicht auf, daß das Kamera- Stativ mit die Schlüsselrolle spielt beim Einfangen der kostbaren (Film- und) Fernsehbilder.

 

Sowohl beim Film wie auch beim Fernsehen sollen, nein müssen, die Bilder stabil und ruckelfrei und schon gar nicht zittrig beim Zuschauer ankommen. Es sei denn, es ist so gewollt bei den sogenannten "Katastrophenfilmen", wenn die Erde bebt.

 

Im Fernsehstudio ist das alles andere als erwünscht. Und da kann man mit Masse - sprich Gewicht - viel machen. Schwere Kameras wackeln nicht oder nur einmal, nämlich das letzte Mal vor dem Runterfallen.

 

Hier beschreiben wir am Beispiel der Firma W.Vinten aus England, des lange Zeit unangefochtenen Weltmarktführers, wo die pfiffigen Ideen untergebracht wurden. Es gab weltweit nur ganz wenige Firmen, die sich mit Stativen beschäftigt hatten und diese auch gebaut und geliefert hatten.

 

Nicht nur das Stativ an sich, auch der Schwenk- und Neigekopf hat es nämlich in sich. Wir erinnern uns an Max Killi aus München wie auch an Arri (Arnold & RIchter) und an ein paar andere kleinere Firmen. Das waren Anfänge, im Nachhinein betrachtet aber bescheidene Konstruktionen.

Und so fangen wir an mit den Stativen für Hobbyfilmer, .....

Labor-Video-Aufnahmen von DLT Bandlaufwerken

. . . mit denen man zwar bewegte Bilder machen (aufnehmen) kann, aber zum richtigen Filmen sind sie nur bedingt geeignet.

 

Neben zig tausenden an billigen und billigsten Konstruktionen von Japanern, Koreanern, Taiwanesen und Chinesen gab es auch deutsche Firmen, die sich bis in den Semiprofibereich hochgearbeitete hatten.

Bilora, Linnhoff, Cullmann und andere sind bei uns immer noch im Einsatz. Natürlich gab es auch in Italien, England und Frankreich viele kleine Firmen, die man aber bei uns fast nicht kannte.

Inzwischen sind sie fast alle unter einem, dem gleichen Dach. Es erging ihnen ähnlich den europäischen Broadcastfirmen, die zuletzt alle bei Tomson angehäuft waren.

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