Zur Veröffentlichung in der Frankfurter Rundschau

Zu Ihrem Artikel Fernsehmuseum Wiesbaden am 28.4.2007
Die Fakten:
28 Jahre unerfolgreich. Ist das ein Lob oder ein Makel, also ein Zeichen von Unfähigkeit ?
Die satzungsgemäße Aufgabe dieses Vereins ist es, diese Technik und das Wissen der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Daraufhin haben die öffentlichen Sender und andere Sponsoren diese riesen Menge an Geräten dem Verein zur Verfügung gestellt bzw. geliehen.
Dazu wird der Verein mit öffentlichen Geldern am Leben erhalten. Es kann doch nicht sein, daß da ein paar alte Herren von unseren knappen Steuergeldern ihre private Spielwiese bezahlt bekommen.
Von ehemals 55 Mitgliedern sind 4 aktive Pensionäre übrig geblieben, Neuzugänge werden mit allen Tricks geblockt, jegliche Veränderungen abgelehnt. Das wirft Fragen auf. Kann das im allgemeinen Interesse sein ?
Der Wert dieses Fundus wurde lange Zeit völlig überschätzt, denn es sind zwar Massen an alten Geräten da, jedoch nichts ernsthaft Historisches von vor 1952.
Somit ist nach meiner Auffassung inzwischen völlig unbestreitbar eine enge Kooperation mit dem Postmuseum Frankfurt, dem Fotomuseum Deidesheim und der Sammlung von Ohainnin Pfungstadt opportun, denn die haben die wertvollen fehlenden historischen Exponate.
Die inzwischen eingetretene Abschottung nach Außen läßt sich nur durch eine drastische Verjüngung der Aktiven Macher erreichen, nicht durch bockiges starrsinniges Beharren auf alten überkommenen Vorstellungen.
Als wesentlichste Änderung wurde von mir vorgeschlagen, die gesamte Ausrichtung der neuen Ziele auf die jungen "Kunden", die Kinder auszurichten und kein Museum für Sammler, Rentner und Pensionäre zu planen oder fordern.
Dipl. Ing. Gert Redlich Wiesbaden
Mehr steht unter http://www.fernsehmuseum.info/
Der Link zu dem Artikel in der FR steht auf der Neuigkeiten-Seite hier.
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